Petra Röhrig

IMMER HIERS

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Das Center ist wie ein zweites Zuhause

Die Immer Hiers – Center-Menschen und ihre Geschichten. Diesmal mit Petra Röhrig, Filialleiterin bei Friseur Klier

Wer nicht nur seinen Kundinnen und Kunden seit über vierzig Jahren immer wieder neue Haarschnitte und Looks zaubert, sondern auch deren Kindern und Enkelkindern, hat einiges als Friseurin richtig gemacht. So wie Friseurmeisterin Petra Röhrig. Die Filialleiterin von Klier arbeitet bereits seit 1999 im Allee-Center, das, wie sie sagt, zu ihrem zweiten Zuhause geworden ist. Zumal sie zu Fuß zur Arbeit gehen kann und sich anschließend auch gerne mal mit Freunden und Bekannten im Center trifft.

Die Arbeit selbst ist heute noch so spannend wie zum Beginn ihrer Laufbahn, wenn auch etwas anders: „Damals hatten wir die Auftragsbücher über Monate voll, heute kommen regelmäßig spontan Menschen zu uns, die ich noch nie gesehen habe, und die dann unsere Stammkunden werden. Und weil es Frauen wie Männer, Kinder wie Erwachsene sind, ist es immer wieder eine schöne Herausforderung“, erzählt Petra Röhrig. Zumal es ständig neue Trends gibt, wie den Wolf Cut oder die Curtain Bangs.

Da heißt es, flexibel zu sein, am Puls der Zeit zu bleiben und auf die Kreativität des Teams zu vertrauen. Zu diesem sind in den letzten Jahren einige junge Friseurinnen hinzugekommen. 16 Plätze gibt es bei Friseur Klier im Allee-Center, sodass alle, die sich kurzfristig einen neuen Look wünschen, auch bedient werden können. Oft geht es dann nicht nur um einen neuen Haarschnitt, sondern auch um ein gutes Gespräch. „Es gibt langjährige Kunden, von denen ich eine Menge Geschichten weiß. Und die behalte ich auch für mich“, erzählt Petra Röhrig.


Verraten kann sie eine skurrile Anekdote, die sich vor einigen Jahren im Salon zugetragen hat: Eine Mitarbeiterin wollte einer Kundin einen Bob schneiden, doch bei der Kurzrasur im Nacken brach der Aufsatz von der Maschine ab. Sie rasierte ohne Aufsatz weiter … und war danach total aufgelöst. „Die Kundin nahm es locker, zumal wir das kleine Loch in der Frisur gut kaschiert und dann zwei Wochen später korrigiert haben. Auch darum geht es – wenn mal was schiefläuft, finden wir eine Lösung“, unterstreicht Petra Röhrig. Nur eines machen sie und ihr Team nicht gern: Pechschwarz gefärbte Haare blondieren. Das geht meist schief und ist nicht gut für die Kopfhaut.


Wenn der Umbau des Allee-Centers abgeschlossen ist, hofft Petra Röhrig mit ihrem Team darauf, auch wieder Styling-Events wie das Haareschneiden für den guten Zweck veranstalten zu können, das es vor der Pandemie gab. Apropos guter Zweck: Wer sich von seinen langen Haaren verabschieden und diese spenden möchte, ist bei Friseur Klier im Allee-Center genau an der richtigen Adresse. „Wir sammeln das Haar und spenden es dann für die Herstellung von Perücken für krebskranke Menschen“, erklärt Petra Röhrig. Sie erinnert sich dabei an ein siebenjähriges Mädchen, das sich von ihr die langen Haare abschneiden ließ, damit sie gestiftet werden. „Das fand ich damals wirklich großartig.“